Knapp 4.800 Studierende starteten im Oktober an der Universität zu Köln mit ihrem ersten Hochschulsemester. Das Aufregende: Dieses Mal bin ich mit dabei! Zu meiner Freude ließ sich meine Wunsch-Fächerkombination Informationsverarbeitung und Kunstgeschichte umsetzen.
Mein Leitmotiv für meine Berufsaussicht orientiert sich daran, jegliche Arten von Exponaten (und oder Informationen zu diesen) zugänglicher zu machen. Bisher ließ sich dies mit Hilfe der Gebiete Kunstvermittlung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit umsetzen. Ein absolutes Privileg war auch der Einblick in die Abläufe von digitalen Projekten für Kultureinrichtungen zu erleben. Somit freue ich mich, tiefergehend das umfangreiche Feld der Digital Humanities kennenzulernen. Es ist eine zusätzliche Motivation, später vielleicht sogar zum Erhalt von Kulturgut beizutragen, Forschungsprojekte zu unterstützen, oder das Hab und Gut eines Hauses für eine Online Präsenz aufzubereiten.
Viel Abwechslung liegt zudem auch im breiten Programm der Lehrveranstaltungen vor. Es war dieselbe positive Überwältigung als stünde man vor der richtigen Abteilung einer Buchhandlung. Dank Musterstudienplan fiel die Priorisierung der Angebote sehr leicht und es ergibt sich die Gelegenheit, zusätzliche Veranstaltungen zu besuchen, die ich „eigentlich nicht benötige“. Trotz Allem taten sich zu überbrückende Pausen auf, die effektiv genutzt werden. Ich bin sehr dankbar für die Gruppe an Kommilitonen, die sich zusammengefunden hat und Lernphasen wie auch Freizeit um so einiges bereichert.
Tools Tools Tools!
Selbststudium und Abgabefristen sorgen für lange To-do-Listen und einen wachsenden Bücherstapel. Letzteres bearbeite ich regelmäßig “Dank” 40 Min. Bahnfahren und den bereitgestellten pdfs. Viele Dokumente, Folien und Inhalte für Informationsverarbeitung tauschen wir nebenbei über Discord aus, sodass man auch außerhalb der gewöhnlichen Uni Zeiten im Sprachkanal Fragen zu anstehenden Abgaben klären lassen.

Was mir allerdings als ’neues‘ Tool geholfen hat, um mit dem Studium zu beginnen, war Notion. Dort ließ sich schon vor Antritt des Studiums alles sorgsam strukturieren, Kalender für Klausurtermine erstellen, oder Datenbänke anlegen, in denen ich Plattformen für Studijobs organisiere.
Ich bin neugierig, welche Gewohnheiten, Tricks und Erkenntnisse zum Semesterende meine Uni-Erfahrungen erweitert haben!

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